22.05.2013

Landesregierung beschließt die „Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“ (2007 und 2011)

Ziel dieser Vereinbarung ist es, ein medienpädagogisches Angebot in Mecklenburg-Vorpommern sicherzustellen, das die Möglichkeit bietet, sich Medienkompetenz als eine der Schlüsselkompetenzen der Wissensgesellschaft anzueignen. Dies wurde so auch in der Koalitionsvereinbarung in Ziffer 424 festgehalten. Zu Medienkompetenz gehört zunächst die Fähigkeit, mit den technischen Anforderungen verschiedener Medien umgehen oder Medien selbstständig gestalten zu können. Darüber hinaus soll die Medienwelt kritisch hinterfragen werden können, vor allem, um Privatsphäre und persönliche Daten zu schützen. Denn Datenschutz ist im Zusammenhang mit Medienkompetenz eine wesentliche Bildungsaufgabe. Auch dies wurde so in der Koalitionsvereinbarung in Ziffer 392 beschlossen. Medienkompetenz kann also nur im Zusammenspiel vieler Kooperationspartner gelingen und ist daher in Mecklenburg-Vorpommern Querschnittsaufgabe. Akteure einer solchen Zusammenarbeit sind vor allem Schulen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in Vorschule und Schule sowie  weitere Multiplikatoren. Angestrebt wird eine Verankerung von praxisorientierter Medienbildung in die schulische, vor- und außerschulische Arbeit.

Das vorliegende Konzept dient als „roter Faden" auf dem weiteren Weg, Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern stärker zu strukturieren.

Download Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz 2011 (2.13 MB)