07.07.2015

Wettbewerb zum Thema "Smartphones & Co - Die unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr"

Gemeinsame Pressemitteilung der Medienanstalt M-V und des Landeskriminalamtes M-V

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit findet auch diesem Jahr ihre Fortsetzung. So haben die Medienanstalt M-V und das Landeskriminalamt gemeinsam mit dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald Studierende aus dem Fachbereich Bildende Kunst zu einem Wettbewerb unter dem Motto "Smartphones & Co - Die unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr" eingeladen.

Es ist ein Thema, dessen ganze Bandbreite sich häufig erst auf den zweiten Blick zeigt. Die diesjährige Themenwahl ist bezeichnend - denn tatsächlich, die Generation "Kopf unten" lebt gefährlich. So ist immer wieder von der Unfallursache "Ablenkung durch Smartphone" die Rede. Die zielgruppenbezogene Verkehrssicherheitsarbeit des Landes legt hier einen Schwerpunkt auf die Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen. Gerade Heranwachsende und junge Erwachsende sind überdurchschnittlich oft Verursacher oder Opfer von Verkehrsunfällen. Dass dabei die Nutzung des Smartphones ein hohes Verkehrssicherheitsrisiko darstellt, ist den jungen Verkehrsteilnehmern häufig nicht bewusst.

Und dass Kunst ganz wunderbar auch zum Themenfeld der Verkehrs- und Kriminalprävention passen kann, zeigten nun die Studierenden bei der Entwicklung eigener Kalendermotive. Mit Ideenreichtum, Kreativität und Spaß wurden am Ende aus zahlreichen Entwürfen 12 Motive ausgewählt, die einer Experten-Jury vorgestellt werden.

Die Werke werden am 9. Juli 2015, um 10.00 Uhr, im Senatssaal des Greifswalder Rathauses präsentiert, diskutiert und die drei besten Motive am Ende entsprechend prämiert.

Das Auswahlgremium setzt sich aus Vertretern des Präventionsrates Greifswald, der Medienanstalt M-V, der Polizeiinspektion Greifswald, des Landeskriminalamtes M-V, des Jugendamtes Vorpommern-Greifswald sowie aus Schülerinnen und Schülern von Greifswalder Schulen zusammen.

Medienvertreter und weitere Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.

Die drei Erstplatzierten werden mit Geld- und Sachpreisen prämiert. Zudem werden ihre Kalender in abgestuften Auflagen gedruckt.

Darüber hinaus werden die Kalender auf dem 21. Deutschen Präventionstag vom 06. bis zum 07. Juni 2016 in Magdeburg präsentiert.

Ein besonderes Novum ist die Zusammenarbeit mit dem Nahverkehr Schwerin. Ab dem kommenden Jahr ist eine Veröffentlichung der Kalendermotive damit erstmals auch in den Bussen und Bahnen der Landeshauptstadt Schwerin möglich - eine zusätzliche Ehrung für die Künstler, wodurch zugleich aber auch ein noch breiteres Publikum erreicht und angesprochen und damit eine höhere Wirksamkeit erzielt werden kann.

Bei Interesse können diese Kalender über das Dezernat 61/ Prävention des Landeskriminalamtes M-V bezogen werden.

Rückblick:

Beginnend im Jahr 1998 entwarf und verteilte das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Präventionsarbeit jährlich "Anti-Drogen-Kalender". Ziel war es, damit insbesondere die Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen über die verheerenden Folgen des Drogenkonsums zu flankieren.

Um die Kalender zeitgemäßer und zielgruppenorientierter zu gestalten, wurde im Jahr 2010 in Kooperation mit dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald vereinbart, Studierende aus dem Fachbereich Bildende Kunst in einem jährlichen Wettbewerb Wandkalender (Format A 1) zu wechselnden Präventionsschwerpunkten entwerfen zu lassen.

Die Kalender aus den letzten Jahren mit den Themen "Neue Medien" oder "Extremismus und Fremdenfeindlichkeit sind out" wurden landesweit bei großem Interesse über die Präventionsbeamten der Landespolizei, an Jugendclubs, Schulen etc. verteilt und fanden darüber hinaus u.a. beim Deutschen Präventionstag sowie im Ausland große Beachtung.

OTS:              Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
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Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle Michael Schuldt
Telefon: 03866/64-8700
E-Mail: presse@lka-mv.de

Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern
Bert Lingnau
Telefon: 0385-558 81-14
E-Mail: b.lingnau@medienanstalt-mv.de

Wettbewerb zum Thema "Smartphones & Co“: Sieger gekürt

Am 9. Juli 2015 fiel in Greifswald die Entscheidung im Kalender-Wettbewerb 2016. Die Experten-Jury, die sich aus Vertretern des Präventionsrates Greifswald, der Medienanstalt M-V, der Polizeiinspektion Greifswald, des Landeskriminalamtes M-V, des Jugendamtes Vorpommern-Greifswald sowie aus Schülerinnen und Schülern von Greifswalder Schulen zusammensetzte, hat die drei besten Motive gewählt und entsprechend prämiert.

Den ersten Platz belegte Hubertus Fritze aus Greifswald, den zweiten Platz belegte ebenfalls Hubertus Fritze mit einem weiteren Kalendermotiv. Den dritten Platz errang Jan Krause aus Greifswald.

Alle Wettbewerbsteilnehmer waren mit viel Engagement, Kreativität und Ideenreichtum dabei – ein herzliches Dankeschön dafür!

Das erstplatzierte Kalendermotiv ist dieser Meldung beigefügt.

1. Platz: Hubertus Fritze (Greifswald) (1.31 MB)