01.02.2018

200.000 Euro für die Medienbildung in M-V

Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern fördert auch 2018 viele Projekte

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) fördert in diesem Jahr knapp 20 Projekte im ganzen Land, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden. Das hat der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern (MAMV), das Entscheidungsgremium der Medienanstalt, auf seinen Sitzungen am 13. Dezember 2017 und 31. Januar 2018 entschieden. Für das Jahr 2018 stehen insgesamt rund 200.000 Euro zur Verfügung.

Unterstützt werden Projekte, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren den praktischen Umgang mit Kameras, Licht und Mikrofonen erlernen, um dann Fernseh- und Filmbeiträge beziehungsweise eigene Radiosendungen zu produzieren, die auch in den Programmen der Offenen Kanäle des Landes gesendet werden können. Dabei lernen sie u.a., wie unterschiedliche Medien funktionieren, wie man kritisch mit Medien umgehen sollte und welche medialen Manipulationen möglich sind.

Verstärkt gefördert werden auch Medien-Projekte über das Internet, Computerspiele und die sogenannten sozialen Netzwerke, ebenso Seminare über Mediensucht und Cybermobbing.

Hintergrund

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist eine der wichtigsten Aufgaben der Medienanstalt M-V. Auch aufgrund der „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in Mecklenburg-Vorpommern“, die im April 2015 zwischen der Staatskanzlei M-V, dem Innenministerium M-V, dem Bildungsministerium M-V, dem Sozialministerium M-V, dem Landesdatenschutz M-V und der Medienanstalt geschlossen wurde, gibt die MMV mit ihrer Medienkompetenz-Förderung viele medienpädagogische Impulse im Land. Allein im Jahr 2017 wurden 21 Projekte mit insgesamt ca. 210.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen zur Medienkompetenz-Förderung finden Sie auf der Homepage der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern www.medienanstalt-mv.de.

V.i.S.d.P.: Bert Lingnau, Direktor der MMV

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