11.12.2018

Medienbildung für alle – Ergebnisse und Berichte zum GMK-Forum Bremen

Wie kann Medienpädagogik den gesellschaftlichen Prozess der Inklusion begleiten? Welche Ansätze und Methoden gibt es bereits? Welche Voraussetzungen und Unterstützung müssen gegeben werden, um inklusive Medienbildung umzusetzen und weiter zu bringen? 350 Medienpädagoginnen und -pädagogen aus Deutschland und dem europäischen Ausland trafen sich Ende November in Bremen und setzten sich intensiv mit diesen Fragen auseinander.

Zusammenfassende „Berichte und Materialien zum GMK-Forum 2018“ und ein Positionspapier „Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt: Medienbildung inklusiv gestalten!“ sind erste Ergebnisse der Tagung und laden dazu ein, das Thema Inklusive Medienbildung weiter zu denken und weiter zu bringen.

Hashtags als Mittel der Beteiligung, inklusive Medienprojekte, Apps und Universal Design in schulischer und außerschulischer Bildung, Computerspiele als Möglichkeit kultureller Inklusion oder auch Algorithmen als exkludierendes Element, Bildungsmaterial in einfacher Sprache, Repräsentationsformen von LSBQT-Menschen in Medien und in medienpädagogischen Projekten, Filmprojekte oder auch inklusive Forschungsprojekte – das sind nur einige der Inhalte.

Die Tagung verdeutlichte, dass zur Umsetzung einer „Medienbildung für alle“ zwar gute Ansätze vorhanden sind, es aber an vielen Ecken und Enden der Bildungslandschaft an Entwicklung, Fortbildung, Vermittlung und auch technischen Voraussetzungen mangelt!

Die GMK setzt sich für Medienpädagogik ein, die neben technischer Bildung kulturelle, politische, soziale und ethische Aspekte einbezieht. Es gilt alle Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsene jeden Alters und mit unterschiedlichen Voraussetzungen kreativ und kritisch an der digitalen Gesellschaft teilhaben zu lassen. Und es gilt eine pädagogische Haltung und pädagogische Strategien dazu (weiter) zu entwickeln.

Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Forderungen der GMK in dem auf der Tagung fortgeführten Positionspapier „Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt: Medienbildung inklusiv gestalten!“ zu lesen.

Mit  der Tagung  hat die GMK einen wichtigen weiteren Schritt hin zu einer „Medienbildung für alle“ geschafft und wird sich weiter für die breite Umsetzung inklusiver Medienbildung engagieren.

Alle Informationen hierzu auf www.gmk-net.de

Förderer/Kooperationspartner der Tagung:
· Aktion Mensch
· Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
· Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
· Gutes Aufwachsen mit Medien (GAmM)
· Bremische Landesmediananstalt
· Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (fsf)
· Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)
· Universität Bremen
· Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZEMKI)
· Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib)
· Klicksafe
· Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Kontakt:
Kreativ und kritisch mit Medien leben
GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur
Fachverband für Medienpädagogik und Medienbildung
Vorsitzende: Sabine Eder und Prof. Dr. Dorothee M. Meister
Geschäftsführerin: Dr. Friederike von Gross, Bielefeld

GMK-Geschäftsstelle, Obernstr. 24a, 33602 Bielefeld, Tel. 05 21 . 6 77 88, Fax 05 21 . 6 77 92
www.gmk-net.de
gmk@medienpaed.de

Quelle: GMK-Presseinformation vom 11.12.2018

GMK-Positionspapier "Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt: Medienbildung inklusiv gestalten!" (558 KB)