Fachbegriffe der Medien • D

Je umfassender unsere Medienwelt, desto komplexer ihre Sprache. Und fast täglich scheinen neue Begriffe hinzu zu kommen. Was ist ein „Account“ und wer ist ein „Adden“? Was steckt hinter den Abkürzungen DSL, FSK, https, SSL und USK? Was will das „Duale Rundfunksystem“ und welche Angebote hält eine „Mediathek“ vor? Die hier vorliegenden rund 200 Einträge erklären kurz die wichtigsten Begriffe sowohl für Einsteiger als auch für Vielsurfer.

Dashboard

Engl. für "Armaturenbrett", das durch Widgets Informationen zur Verfügung stellt und meist am Bildschirmrand platziert wird. Auf Dashboards in Foren, Blogs und Internetportalen hat nur die/der Administrierende Zugriff; Dashboards dienen in diesem Zusammenhang der Verwaltung von Seiten.

DECT

(engl. für "digital verbesserte schnurlose Telekommunikation")

Standard für schnurlose Telefone, bestehend aus  einer Basisstation und einem oder mehreren schnurlosen Telefonen. Die elektromagnetische Strahlung liegt bei neueren Telefonen deutlich unter dem gesundheitsgefährdenden Grenzwert.

Denial-of-Service (DoS)

Botnetze, die zur Beeinträchtigung und Schädigung von Dienstleistungen (z.B. E-Mail) eingesetzt werden.

Von DDos spricht man, wenn eine Überlastung durch eine größere Zahl von Angreifern auf Server oder Netze herbeigeführt wird.

Denkspiel

Spielgenre, welches Computerspiele bezeichnet, deren hauptsächliche Anforderung, das Lösen von Denkaufgaben, durch Kombinationsgabe und Konzentrationsfähigkeit, ist.

Desktop

Ist die Arbeitsoberfläche eines Computers, der „Schreibtisch“ also. Er ist die sichtbare Fläche, die gesehen wird, wenn alle Programme geschlossen oder minimiert sind.

Dialer

Einwahlprogramme, die sich meist unbemerkt über teure 0190- oder 0900-Nummern ins Internet einwählen.

Digitalradio

Radio kann auch über digitale Kanäle übertragen werden. Das hat den Vorteil, dass mehr Programme als beim analogen Radio empfangen werden können, da man nicht an bestimmte Frequenzen gebunden ist. Störungsfreie und qualitativ hochwertigere Übertragung wird so ermöglicht. Ziel der EU-Kommission ist es, den analogen Rundfunk vollständig durch den digitalen ersetzen.

Direktnachricht (in Foren und „sozialen Netzwerken“)

Direktnachrichten in Foren und "sozialen Netzwerken" sind private Unterhaltungen mit anderen Nutzenden. Im Gegensatz dazu sind Posts bzw. öffentliche Nachrichten für alle anderen Nutzenden sichtbar.

Domain

Als „Domain“ (engl.: „Bereich“) wird der servicegebende Rechner bezeichnet.

Die Domain wird abgebildet durch die letzten beiden Stellen einer Internet- oder E-Mail-Adresse (Bsp: org.,com.,de.). Die landesspezifische Bezeichnung ".de" steht hier für Deutschland.

Download / Upload

Als Download bezeichnet man das Empfangen von Daten auf dem eigenen Computer. Auch die zur Übertragung bereitgestellten Daten selbst werden als Download bezeichnet. Der Download oder das Herunterladen ist das Gegenstück zum Upload bzw. dem Hochladen.

DSL = Digital Subscriber Line

DSL ist die Hochgeschwindigkeits-Internet-Technik, bei der Daten über Kupferadern des Telefonnetzes verschickt werden.

Duales Rundfunksystem

Die deutsche Rundfunklandschaft besteht seit den 80-er Jahren aus dem gebühren- nunmehr beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD und ZDF) mit Grundversorgungsauftrag und dem werbefinanzierten privaten Rundfunk (z.B. RTL, Sat1).

DVB

(vom engl. Digital Video Broadcasting)

Steht für Digitaler Fernsehrundfunk. DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten.

DVD

(vom engl. Digital Versatile Disk: digitale vielseitige Scheibe)

Als Nachfolger der CD-ROM verfügt die DVD über eine erhöhte Speicherkapazität. Die Daten werden in Erhöhungen und Vertiefungen in der Reflexionsschicht gespeichert. In einem DVD-Recorder werden die einzelnen Rillen abgetastet und somit das Gespeicherte zu einem Bild umgewandelt. Im Gegensatz zur CD liegen hier die Daten viel dichter beisammen, was dazu führt, dass DVDs anfälliger für Verschmutzungen und Kratzer in der Oberfläche sind.