Freigaberegelungen

Foto

Freigaberegelungen sind Schutzuntergrenzen und stellen keine Altersempfehlungen dar. Es ist dabei immer der persönliche Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes bzw. des Jugendlichen zu berücksichtigen.

► Computerspiele

Die USK- Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle ist für Online-Medien Ansprechpartner bei allen Fragen des Jugendschutzes. Die Prüfung, für welche Altersstufe Computerspiele freigegeben werden, übernimmt die USK in Zusammenarbeit mit den Obersten Landesjugendbehörden. Computerspiele dürfen nur dann Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren verkauft, verliehen oder in anderer Weise zugänglich gemacht werden, wenn sie für die entsprechende Altersstufe eine Freigabe erhalten haben. Ausgenommen hiervon sind nur Informations-, Instruktions- und Lehrprogramme, die offensichtlich nicht die Entwicklung oder Erziehung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen.

Altersfreigaben der USK:

www.usk.de

► Filme

Die Prüfung, für welche Altersstufe ein Film freigegeben wird, führt die FSK - Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft durch. Die FSK engagiert sich auch im Online-Bereich und bietet für den Jugendschutz im Internet ein umfangreiches Angebot von Informations- und Serviceleistungen. Sie ist anerkannte Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle für Webangebote.

Filme dürfen nur dann Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren zugänglich gemacht werden, wenn sie für die entsprechende Altersstufe eine Freigabe erhalten haben. Ausgenommen hiervon sind nur Informations-, Instruktions- und Lehrfilme, die offensichtlich nicht die Entwicklung oder Erziehung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen. Solche Filme können Anbieter selbst mit "Infoprogramm" oder "Lehrprogramm" kennzeichnen.

► Telemedien

Zuständig für die Indizierung von jugendgefährdenden Internetangeboten (Telemedien) ist die BPJM-Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Nicht gekennzeichnete Medien so z.B. Computerspiele, Filme, Internetangebote, CD und Bücher können auf Antrag oder Anregung von der BPjM indiziert werden. Ist z.B. ein Spiel oder Film indiziert, treten weitergehende Werbe- und Vertriebsbeschränkungen in Kraft. Diese Werbe- und Vertriebsbeschränkungen gelten für schwer jugendgefährdende Medien auch dann, wenn sie nicht indiziert sind.

Die Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e. V.),

Die FSM engagiert sich zusammen mit ihren Mitgliedsunternehmen und -verbänden maßgeblich dafür, den Jugendmedienschutz zu stärken und illegale, jugendgefährdende und entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte in Onlinemedien einzudämmen. Zur Sicherung einheitlich hoher Standards im Jugendschutz hat die FSM gemeinsam mit den Mitgliedern Selbstverpflichtungen für verschiedene Bereiche der Onlinewelt aufgestellt. Der Verein bietet ordentlichen Mitgliedern die Möglichkeit, sich dem Modell der regulierten Selbstregulierung anzuschließen und die FSM bei Streitigkeiten mit der KJM einzuschalten.

Weiterhin betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jeder Nutzer kostenlos wenden kann, um strafbare und jugendgefährdende Onlineinhalte zu melden. Zu den weiteren Kernaufgaben der FSM zählt die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern und Erwachsenen.