Freigaberegelungen

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Freigabe-Regelungen

Was sind Freigabe-Regelungen?
Sie regeln:
Welche Medien sind für Kinder und Jugendliche geeignet?
Welche sind für sie frei-gegeben?

Freigabe-Regelungen sind keine Alters-Empfehlungen.

Was heißt das?

Freigabe-Regelungen sagen nicht:

Alle Kinder ab 6 Jahren können einen Film sehen.

Alle Kinder und Jugendlichen entwickeln sich unterschiedlich.
Manche entwickeln sich sehr schnell.
Bei anderen geht es langsamer.
Darum muss man immer genau gucken:
Kann genau dieses 6-jährige Kind sich den Film ansehen oder nicht?

► Computer-Spiele

Wer kümmert sich um den Jugend-Schutz zum Thema Computer-Spiele?
Es ist die Unterhaltungs-Software-Selbst-Kontrolle [Abkürzung: USK].
Sie ist Ansprech-Partner zu diesem Thema.
Dafür arbeitet sie mit den den Obersten Landes-Jugend-Behörden zusammen.
Sie prüfen:
Welche Computer-Spiele sind für Kinder und Jugendliche geeignet?
Ab welchem Alter darf man sie spielen?

Dürfen Jugendliche unter 18 Jahren die Computer-Spiele kaufen?
Dürfen sie sie ausleihen?
Dürfen sie sie benutzen?

Das wird für fast alle Computer-Spiele geprüft.
Es gibt nur wenige Ausnahmen.
Nämlich diese:

  • Informations-Programme
  • Erklär-Programme
  • Lern-Programme

Sie sind für Kinder und Jugendliche gemacht.
Sie sind nicht schädlich für sie.

Auf der Internet-Seite der USK kann man nach-lesen:
Welche Computer-Spiele sind für welches Alter geeignet?
Hier finden Sie die Internet-Seite der USK: www.usk.de  

► Filme

Auch bei Filmen wird geprüft:
Ab welchem Alter kann ein Kind oder ein Jugendlicher einen Film sehen?
Für welches Alter ist er geeignet?
Diese Prüfung wird gemacht von der Freiwillige Selbst-Kontrolle der Film-Wirtschaft (Abkürzung: FSK).

Diese Prüfung wird für fast alle Filme gemacht.
Es wird geprüft:
Dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 einen Film sehen?
Ist er für sie geeignet?
Ab welchem Alter darf man sie ansehen?

Dürfen Jugendliche unter 18 Jahren den Film kaufen?
Dürfen sie ihn ausleihen?

Das wird für fast alle Filme geprüft.
Es gibt nur wenige Ausnahmen.
Nämlich diese:

  • Informations-Filme
  • Erklär-Filme
  • Lehr-Filme

Sie sind für Kinder und Jugendliche gemacht.
Sie sind nicht schädlich für sie.
Diese Filme werden gekennzeichnet.
Die Film-Firma schreibt dann dazu:
Es ist ein Info-Programm.
Oder:
Es ist ein Lehr-Programm.

Die FSK setzt sich aber auch für den Jugend-Schutz im Internet ein.
Auf der Internet-Seite der FSK finden Sie ein großes Angebot von Informationen und Angeboten.
Hier findet man die Internet-Seite der FSK: www.fsk.de

► Tele-Medien

Was sind Tele-Medien?
Es sind Angebote im Internet.
Also zum Beispiel:

  • Internet-Seiten
  • Computer-Spiele
  • Videos
  • Werbung

Wer prüft diese Medien?
Die Bundes-Prüf-Stelle für jugend-gefährdende Medien (Abkürzung: BPJM).
Diese Stelle kontrolliert Internet-Seiten.
Und sie prüft:
Für welche Filme oder Computer-Spiele wird im Internet Werbung gemacht?
Denn:
Vielleicht ist ein Film für jugendliche nicht geeignet.
Sie dürfen ihn nicht sehen.
Dann darf man auch nicht überall im Internet Werbung dafür machen.
Und man darf ihn nicht auf allen Internet-Seiten bestellen oder ansehen.
Auch das kontrolliert die BPJM.

Außerdem gibt es eine Selbst-Kontroll-Einrichtung für Tele-Medien.
Es ist die Freiwillige Selbst-Kontrolle Multimedia-Dienste-Anbieter (Abkürzung: FSM).

Die FSM setzt sich für den Jugend-Medien-Schutz ein.
Es soll weniger verbotene und gefährliche Inhalte im Internet geben.
Darum kontrollieren sie den Jugend-Schutz im Internet.
Man kann beim FSM Mitglied werden.
Es ist ein Verein.
Das heißt dann:
Man hält sich an die Regeln zum Jugend-Schutz des FSM.
Und man kann sich bei Streit an dem FSM wenden.

Außerdem gibt es beim FSM eine Beschwerde-Stelle.
Mitglieder können sie kostenlos nutzen.
Das heißt:
Die Gespräche kosten nichts.
Man kann dort Internet-Angebote melden.
Wenn sie gefährlich sind für Jugendliche.
Oder wenn sie verboten sind.

Außerdem macht der FSM Aufklärungs-Arbeit.
So bekommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mehr Informationen zum Thema Jugend-Schutz im Internet.