Jugendmedienschutz

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Jugend-Medien-Schutz

Warum ist Jugend-Medien-Schutz wichtig?
Alle Kinder und Jugendlichen entwickeln sich unterschiedlich.
Manche entwickeln sich sehr schnell.
Bei anderen geht es langsamer.
Darum muss man immer genau gucken:
Welche Medien-Angebote passen gut zu dem Kind oder Jugendlichen?

Was ist das Ziel vom Jugend-Medien-Schutz?
Es soll Sicherheits-Sperren geben.

Was heißt das?
Manche Internet-Seiten sind nicht für Kinder und Jugendliche geeignet.
Zum Beispiel Internet-Seiten mit Gewalt.
Oder manche Computer-Spiele.
Oder Seiten mit Sex-Filmen.
Kinder und Jugendliche sollen vor diesen Inhalten geschützt werden.

Durch Technik können diese Internet-Seiten und Computer-Spiele für Kinder und Jugendliche gesperrt werden.
Dann können nur Erwachsene sie benutzen.
Diese Sicherheits-Sperren gibt es bis jetzt noch nicht überall.

Wie werden Medien für Kinder und Jugendliche frei-gegeben?

Welche Medien können von Kindern und Jugendlichen benutzt werden?
Welche sind für sie frei-gegeben?
Und welche nicht?
Die Regeln dafür stehen im Jugend-Schutz-Gesetz.
Und im Jugend-Medien-Schutz-Staats-Vertrag der Länder.

Im Internet gibt es viele verschiedene Angebote.
Zum Beispiel Internet-Seiten.
Filme und Videos.
Oder Computer-Spiele.

Diese Inhalte werden überprüft.
Es wird geguckt:
Ist dieses Angebot für Kinder geeignet?
Ist es für Jugendliche geeignet?
Oder nicht?

Was kommt nach der Überprüfung?

Es kann entschieden werden:
Ja, das Angebot ist für Kinder und Jugendliche geeignet.
Sie können es nutzen.

Es kann entschieden werden:
Es gibt eine Beanstandung.
Das heißt dann zum Bespiel:
Auf der Internet-Seite muss etwas geändert werden.
Dann können Kinder und Jugendliche sie nutzen.

Oder es kann entschieden werden:
Dieses Angebot ist für Kinder und Jugendliche nicht geeignet.
Sie müssen davor geschützt werden.

Was passiert, wenn sich jemand an diese Regeln nicht hält?
Der Anbieter muss dann eine Geld-Strafe bezahlen.
Und alle erfahren davon.
Das ist nicht gut für den Anbieter.

Darum versuchen dann alle, eine gute Lösung zu finden.

Diese Kontrollen nennt man Freiwillige Selbst-Kontrolle.
Wer macht diese Kontrolle?
Seit 2016 machen 4 Gruppen die Kontrolle zusammen:

  • die Unterhaltungs-Software-Selbst-Kontrolle (Abkürzung: USK)
  • die Spitzen-Organisation der Film-Wirtschaft (Abkürzung: SPIO)
  • die Freiwillige Selbst-Kontrolle Fernsehen (Abkürzung: fsf)
  • die Freiwillige Selbst-Kontrolle Multimedia-Dienste-Anbieter (Abkürzung: FSM)

Die Freiwillige Selbst-Kontrolle der Film-Wirtschaft (Abkürzung: FSK) hat eine App.
[Eine App ist ein Computer-Programm fürs Handy.]
In der App kann man schnell und einfach nachgucken:
Ist ein Film für Kinder und Jugendliche frei-gegeben oder nicht?
Und man kann sich Trailer zu den Filmen ansehen.
[Ein Trailer ist eine kurze Vorschau für einen Film.]

Außerdem gibt es die Gruppe Sicher Online Gehen.
Es ist eine Gruppe von Bund, Ländern und Wirtschaft.
[Zur Wirtschaft gehören Banken und Firmen.]
Sie sorgen für einen wirksamen Schutz von Kindern im Internet.

Sie erklären zum Beispiel:
Wie funktionieren Jugend-Schutz-Programme?
Und:
Welche Jugend-Schutz-Programme sind gut?

Auch der Verein JusProg e.V. kümmert sich um den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.
Darum bekommt man bei dem Verein ein kostenloses Jugend-Schutz-Programm.
Das Programm ist für Eltern, Groß-Eltern und Lehrer.
Und für alle anderen, die mit Kindern und Medien zu tun haben.