Rechtliche Medienberatung

Foto

Das Internet braucht Regeln.
Aber:
Man kann nicht alles beobachten, was im Internet passiert.
Darum gibt es Regeln für das Internet.
Man nennt es Selbst-Regulierung.
Das heißt:
Die Anbieter von Internet-Seiten müssen es selbst kontrollieren.
Sie müssen selbst erkennen:
Ist ihr Angebot gut für Kinder?
Oder ist es für Kinder nicht geeignet?

In Deutschland gibt es ein Gesetz zum Urheber-Recht.

Urheber-Recht heißt: 

Wer hat einen Text geschrieben?
Oder:
Wer hat ein Foto gemacht?
Wer hat ein Bild gemalt?
Und:
Wer hat die Rechte an diesem Text?
Wer hat die Rechte an diesem Foto?
Wer hat die Rechte an diesem Bild?

Nur diese Person darf dann entscheiden:
Was darf mit diesem Foto passieren?
Zum Beispiel:
Darf man es auf einer Internet-Seite benutzen oder nicht?

Das steht zum Thema Urheber-Recht im Gesetz:

  • Musik, Filme und Computer-Programme können urheber-rechtlich geschützt sein.
    Haben Sie diese Rechte nicht?
    Dann dürfen Sie sie nicht im Internet anbieten.
    Es ist verboten.
    Es ist eine Straf-Tat.
  • Manche CDs und DVDs haben einen Kopier-Schutz.
    Das heißt:
    Man darf sie nicht kopieren.
    Auch nicht für sich selbst oder für die eigene Familie.
    Man darf den Kopier-Schutz nicht knacken.
    Sonst muss man vielleicht Schadens-Ersatz bezahlen.
    Also Geld für die Person, die die Rechte an der CD oder DVD hat.
  • Es gibt Anti-Kopier-Schutz-Programme.
    Das heißt:
    Mit diesen Programmen kann man trotzdem Kopien von CDs und DVDs machen.
    Auch wenn es verboten ist.
    Aber:
    Anti-Kopier-Schutz-Programme dürfen nicht verkauft werden.
    Es ist verboten.
  • Es gibt Internet-Seiten wie eDonkey, Morpheus oder KaZaA.
    Auf diesen Seiten kann man Filme und Musik herunter-laden.
    Aber:
    Es ist verboten.
    Man darf sich die Daten nicht herunter-laden.
    Man darf sich keine Kopien machen.
    Auch keine Privat-Kopien.
    Es ist eine Straf-Tat.

Wollen Sie mehr über das Thema rechtliche Medien-Beratung lesen?
Hier gibt es noch mehr Texte dazu.
Aber:
Diese Texte sind nicht in Leichter Sprache. 

  • Die Medien-Anstalt Berlin-Brandenburg hat ein Heft gemacht.
    Es heißt: Alles geklärt? Medienproduktion & Recht.
    Das Heft kostet nichts.
    Sie können es bestellen oder herunter-laden.
    Hier finden Sie das Heft.
  • Die Landes-Medien-Anstalten haben ein Heft gemacht zur Frage:
    Wie muss man Werbung im Internet erkennbar machen?
    Das Heft heißt: Werbe-Kennzeichnung bei Social-Media-Angeboten.
    Hier findet man das Heft.
  • Auch auf der Internet-Seite www.klicksafe.de gibt es 4 Hefte zum Thema Urheber-Rechte und Persönlichkeits-Rechte.
    Und zur Frage:
    Welche Rechte gelten im Internet?
    Hier findet man die 4 Hefte.
  • Das Heft „Daten-Schutz geht zur Schule“ ist für Lehrer und Lehrerinnen.
    In dem Heft gibt es Arbeits-Blätter zum Thema DatenSchutz.
    Hier findet man das Heft.

Weitere Internet-Seiten zum Thema Rechte im Internet:

Auch im Internet findet man Informationen zu diesem Thema.
Zum Bespiel auf diesen Internet-Seiten.
Die Texte sind nicht in Leichter Sprache.

www.jugend.support

www.datenschutz-mv.de

Eine Auflistung weiterer weiterer Initiativen, Homepages und BLOGs mit Angeboten zu Medien-, Medienbildungs- und Rechtsberatungsangeboten und Materialien hat die Initiative „SCHAU HIN“ in Form eines Initiativenatlanten zusammengestellt.